Wandern & Bergsteigen

Salewa GET VERTICAL im Ötztal

Die Kombination aus Eis und Fels macht Obergurgl zum perfekten Ort, um seine eigenen Grenzen auszutesten und über sie hinauszuwachsen. Das zweite GET VERTICAL Event begleitete Bergsteiger aus ganz Europa auf dem Weg in das Gebiet, wo sie sich selbst am wohlsten fühlen – zwischen spaltenreichen Gletschern und wilden Gipfeln.

Teilnehmer vor Wolkenkulisse - Salewa GET Vertical Obergurgl-Hochgurgl
© Anton Brey

Die zehn Gewinner, zwei Journalisten, ein Fotograf und ein Film Team sowie einige motivierte Salewa Mitarbeiter kamen am Donnerstag den 27. Juli in Obergurgl zusammen, um ihr gemeinsames Abenteuer anzutreten. Das zwischenmenschliche „Eis“ war schnell gebrochen und jeder in der Gruppe freute sich darauf, perfekt mit Bergbekleidung, Steigeisen und Pickel ausgerüstet, in Richtung Gletscher aufzubrechen.

Ramolhaus - Salewa GET Vertical Obergurgl-Hochgurgl
© Anton Brey

Am nächsten Morgen brachen wir früh auf, um das Ramolhaus auf 3006 Hm zu erreichen. Die kleine Hütte des Deutschen Alpenvereins liegt in der Nähe des Gurgler Gletschers. Auf dem Weg zur Hütte machte uns unser einheimischer Bergführer Mario mit der Umgebung und ihre Besonderheiten vertraut, was besonders für die Tour am nächsten Tag besonders hilfreich war. Mit Insiderwissen über Wind, Wetter, Temperatur und Eis-und Felseigenschaften im Gepäck erreichten wir das Ramolhous gegen Mittag und jeder der Gruppe hatte die Möglichkeit, sich mit Spezialitäten wie leckere Speckknödeln zu stärken.

Am Nachmittag erreichten wir den Ramolferner und kletterten auf den Ramolkogel auf 3427 Hm. Gegen 15.30 Uhr erreichten wir endlich den Gipfel und feierten den gelungenen Aufstieg in nahezu familiärer Atmosphäre mit viel Schokolade und waren so perfekt gerüstet für das große Abenteuer am nächsten Tag. Einige von uns erfrischten sich nach der anstrengenden Tour noch eine kurze Runde im Bergsee bevor wir unser Basecamp unter freien Sternenhimmel aufschlugen.

Teilnehmer am Gletschereis - Salewa GET Vertical Obergurgl-Hochgurgl
© Anton Brey

Nach einer nebligen Nacht waren wir am Morgen froh, den blauen Himmel zu sehen. Um 05.00 Uhr standen wir auf und machten uns auf den Weg in Richtung Gurgler Gletscher. Um dorthin zu gelangen mussten wir die 142 Meter lange und 100 Meter hohe Piccard Brücke, welche beide Seiten des Tals verbindet, überqueren. Aufgrund der Schneeschmelze der letzten 15 Jahre war die Brücke die einzige Möglichkeit die beiden Seiten zu verbinden.

Bereits nach zwei Stunden befanden wir uns fernab jeglicher Zivilisation und genossen die Einsamkeit. Kurz unterhalb des Gipfels machten wir ein Materialdepot und kletterten die letzten Passagen zum Gipfel der Hochwilde auf 3480 Meter hinauf. Am Gipfel angelangt erwartete uns ein atemberaubendes Panorama. Nachdem wir den steilen Weg in Richtung Gletscher gemeistert hatten, folgten wir unsern Bergführer Gabriel durch das Spaltenlabyrinth.

Bergeübung am Gletscher - Salewa GET Vertical Obergurgl-Hochgurgl
© Anton Brey

Inmitten der Gletscherspalten legten wir einen kurzen Stopp ein, um Spaltenbergungen zu trainieren. Geschickt gelang es Gabriel innerhalb zwei Minuten eine Person erfolgreich aus der Spalte zu bergen. Eine solch schnelle Bergung ist das Ergebnis von konstantem Training und unzähligen Wiederholungen.

Nach dem Training ging es bergab zur Langtalereckhütte auf 2450 Meter und brauchte unsere letzten Energiereserven auf. Nach intensiven Unterhaltungen über die Berge bei gutem Essen fielen wir alle nach Mitternacht todmüde aber überglücklich ins Bett.

Teilnehmer auf Wiese vor Gletscherzunge - Salewa GET Vertical Obergurgl-Hochgurgl
© Anton Brey

Ich glaube viele der Teilnehmer hatten am nächsten Tag schwere Beine (und Köpfe) aber zum Glück plante unser Bergführer Mario eine leichte Wanderung durch den Zirbenweg nach Obergurgl. Bei der Zirbenalm erwartete uns ein letztes leckeres Abendessen bevor jeder von uns seinen Weg nach Hause antrat. Wir alle haben in diesen Tagen viele GET VERTICAL Momente gesammelt, welche uns sicherlich lange in Erinnerung bleiben werden – und das ist der größte Erfolg von allem!

Ein großes Dankeschön an alle Beteiligten, es war unbeschreiblich!

(Titelbild: © Anton Brey)

Gastautor Simon Kreutz - Salewa GET Vertical Obergurgl-Hochgurgl
© Simon Kreutz

Gastautor Simon Kreutz

Die Besten ‘Dinge’ im Leben sind keine ‘Dinge’ die Besten ‘Dinge’ im Leben sind Erfahrungen. Das ist woran ich glaube, es ist was mich ermutigt mein Leben ‚draußen‘ zu verbringen.

Diese Einstellung unterstützt mich auch in meinem Beruf beim Gestalten von Veranstaltungen, verbunden mit Aktivitäten und dem Leben auf den Bergen.

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